Kommission für Entwicklungsfragen (KfE) der Universität und ETH Zürich

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Feedback zur Konferenz „Transnationale Migration und internationale Entwicklungszusammenarbeit“

30. Oktober 2009 · Kommentar schreiben

>>Mir hat die Konferenz sehr gut gefallen. Das Thema war sehr spannend, die Workshops sehr interessant, der Besuch im Durchgangszentrum sehr eindrücklich. Auch den öffentlichen Teil fand ich super. Danke für die Organisation! <<

>>Pluspunkt: Besuch im Asylheim, Gute Workshopleitungen. Negativpunkt: Diskussion sehr einseitig (SVP-Mann war die falsche Wahl für „Gegen“-Perspektive).<<

>>DZ-Führung war genial, sehr gut organisiert. Podiumsdiskussion: 2.Partei für striktes Asylgesetz wäre gut gewesen, Ungleichgewicht war zu gross. Workshops super gut.<<

>>Tutorat am Dienstag = super. Besuch im DZ war gut. Sehr vielseitiges Programm. Reibungslose Organisation. Podiumsdiskussion war zu wenig ausgeglichen<<

>>Pluspunkte: Aufbau/Ablauf, Zeitmanagement!, Stimmung, Workshopleitende. Negative Punkte: Mails in den Ferien und zu spät. Werbung könnte breiter angelegt werden. Tutorat nicht zwingend nötig – Texte lesen und Fragen vorbereiten reicht. Moderation beim Podium ungünstig: evt. jemand mit Erfahrung in Gesprächsleitung anstatt einer Expertin!<<

>>Pluspunkte: Sehr abwechslungsreiches Programm, gute Programmteile. Besuch im DZ sehr hilfreich und eindrücklich. Negative Punkte: Tutorat sollte besser strukturiert sein (Diskussionsleitung). Ganz zu Beginn der Konferenz sollte mehr eingeleitet werden, evt. der Themenbereich etwas skizziert, Programm vorgestellt werden (z.B Ein Tag zum Thema CH-Asylpolitik, Workshops zu verschiedenen (internationalen) Aspekten der Migration. Was ist Migration?).<<

>>Pluspunkte: Besuch Durchgangszentrum, vor allem Interaktion (Bastelarbeit) mit den BewohnerInnen<<

>>Ich würde (vielleicht) am Ende der „Konferenz“ eine Art Plenum (gehört zu einer Konferenz; länger als die Schlussdiskussion) abhalten, welches die zentralen Punkte aufgreift, die sich in den zwei Tagen herauskristallisierten.<<

>>Positiv: Praktisches, Praxisbezogen<<

>>Gute Programmstrukturierung (Tutorat, DZ, Podium, Workshops). Vielfältige Auswahl von Experten. Kontakt mit Asylbewerbern sehr eindrücklich. Gut Organisation (Räumlichkeiten, Zeit, Essen). Negatives: Eintragung für Workshops kam zu kurzfristig und er noch in den Osterferien! Was ist die KfE? Was macht sie?<< 

 

>>Vorbereitung der Texte gut als Grundlage für die Workshops. Zeitpunkt der Konferenz. Gute Referenten (kompetent). Negative Punkte: „Informationspolitik“ könnte verbessert werden früher Infos zu den Workshops etc. geben. << Dazu eine Art Traktandenliste, um so möglicherweise zu Schlüssen zu kommen.<< Besuch im DZ. Ganzer Ablauf war gut, super organisiert! Verschiedene Aspekte, sehr spannend. Spannender Austausch. Gemeinsames Mittagessen im DZ und im Restaurant sehr gut zum diskutieren und kennenlernen. Aktivität im DZ mit Bewohnern. WEITER SO!! Zum noch besser machen: Pause zu Workshop, Tutorat: Frage zu Texten überlegen als Aufgabe geben, damit Diskussion besser läuft, Diskussion mehr strukturieren. Idee von Tutorat als Vorbereitung ist aber sehr gut.<< mehr Werbung machen! Mehr Werbung für die Konferenz machen, wenn möglich!!<<  >>Pluspunkte: Interaktion mit Asylsuchenden. Gute Experten. Gemeinsames Essen und Schlussdiskussion.<<

>>Insgesamt eine sehr gelungene Sache. Abwechslungsreich und vielseitig. Evt. könnte man das Ganze noch etwas mehr auf spezifische Themen fokussieren, da ich manchmal fand, dass die Diskussionen zu breit gefächert waren. Evt. mehr Tiefe in den Themen und mehr Breite in den Formen. Aber wie gesagt: Organisation gelungen und sehr interessant. Grosses Merci!!<<

>>Positives: Workshop A3 „ECO“ super. Freitagabend „Podiumsdiskussion“. Besuch DZ. Mohnkuchen. Negatives: Schwierigkeiten am Freitag (Werktags) zu kommen. DANKE FÜR DAS ENGAGEMENT!<<

>>hallo

ich konnte letzten samstag leider nicht ganz bis zum schluss bleiben um die schlusskritik mitzutragen, deshalb habe ich noch versprochen dies per mail zu schreiben.

ich möchte mich als erstes herzlich für euren einsatz bedanken, es hat mir sehr gut gefallen. allem voran

war der freitag sehr gelungen. auch die diskussion am samstag morgen von der dame des deza (rückkehrhilfe)

war sehr aufschlussreich und gut vorgetragen.

leider fand ich, dass das thema am nachmittag nicht sehr tiefgehend behandelt wurde (migration und gerechtigkeit) und mir der explizite bezug zur gerechtigkeitsthematik ein wenig gefehlt hat.

bei diesem punkt fand ich auch, dass der vorbereitungstext (7seiten) zu wenig hergab und somit die vorbereitung am dienstag ebenfalls nicht die gewünschte qualität hatte.

ich bin mir jedoch auch bewusst, dass es in einem solchen zeitraum (2.5 tage) schwierig ist, eine solche thematik eingehener zu behandeln.

gesamthaft gesehen fand ich es eine sehr gelungene sache, die mir einen guten einblick in die gesamte migrationsthematik gegeben hat. die organisation (auch des essens) war super.

ich wünsche euch weiterhin eine erfolgreiche zeit mit der kfe und euren projekten.<<

>>Liebe KfE,

Da ich am Samstag keine Zeit mehr hatte für die von Euch erwünschte Rückmeldung zu den zwei Tagen, schreibe ich hier kurz.

Die zwei Tage waren für mich sehr lehrreich, interessant und spannend und berührend. Ich danke Euch für die super Arbeit, die Organisation und die interessante Gestaltung der Konferenz. Unbedingt beibehalten sollte man den direkten Kontakt mit betroffenen Menschen, wie dies mit dem Besuch im Durchgangszentrum und auch mit dem Anlass rund um die Podiumsdiskussion sehr schön gelungen ist. Die persönlichen Erfahrungen verhelfen meiner Meinung nach sehr stark der Bewusstseinsbildung und einer vielleicht anderen, vielleicht vertiefteren Haltung. Auch die Diskussionen und Workshops am Samstag waren sehr spannend.

Also insgesamt ein sehr gelungener Anlass mit keinen negativen Seiten.

Danke!<<

 

 

Kategorien: KfE Konferenzen · Stimmen zur KfE-Konferenz 2009

Rückblick KfE Konferenz 09

20. September 2009 · Kommentar schreiben

KfE Konferenz 2009: Migration und Entwicklungszusammenarbeit

Im Zuge wachsender Migrationsströme hat sich die Ausländer- und Asylpolitik in der Schweiz in den letzten Jahren drastisch gewandelt. Galten früher ausländische Gastarbeiter als willkommene Arbeitskräfte und wurde Asylpolitik in der humanitären Tradition der Schweiz geführt, werden Immigranten heute als schwarze Schafe stigmatisiert und Asylbewerber in die Illegalität gedrängt. Die Verschärfung des Ausländer- und Asylgesetzes weist den Trend Richtung Schliessung der Grenzen und Erschwerung des Aufenthaltsrechts für ausländische Personen ausserhalb der EU. Vor diesem Hintergrund organisierte die KfE eine zweitägige Konferenz zum Thema Migration und Entwicklung, um die verschiedenen Probleme und Chancen der Migration zu diskutieren sowie unterschiedliche Perspektiven kennen zu lernen.

 

Der erste Konferenztag war dem Thema Asyl gewidmet und wurde mit dem Besuch von zwei Durchgangszentren für Asylsuchende eingeleitet. Eine Führung durch die Zentren und der Austausch mit den Asylsuchenden ermöglichte es den Studenten, einen Einblick in deren Schicksal zu erhalten und sich eine Vorstellung davon zu machen, in welch schwieriger Situation sie sich befinden.

Die BewohnerInnen des DZ Embrachs mit den StudentInnen

Die BewohnerInnen des DZ Embrachs mit den StudentInnen

Der herzliche Empfang und der gastfreundliche Umgang haben uns alle überwältigt und gleichzeitig sehr nachdenklich gestimmt. Die Menschen dort wissen nicht, ob und wie lange sie in der Schweiz bleiben dürfen, sie leben auf engstem Raum mit fremden Menschen zusammen und müssen sich irgendwie verständigen, dennoch herrschte eine positive Stimmung.

In der Mittagspause servierten die BewohnerInnen des DZs kulinarische Köstlichkeiten aus aller Welt

In der Mittagspause servierten die BewohnerInnen des DZs kulinarische Köstlichkeiten aus aller Welt

Nach ersten Berührungsängsten gingen die Studenten und Asylsuchenden aufeinander zu, fingen an zu reden und zu lachen und malten gemeinsam eine Weltkarte.

 

Gemeinsam gestaltete Weltkarte

Gemeinsam gestaltete Weltkarte

Am Abend an der Podiumsdiskussion diskutierten Ernst Schibli von der SVP, Ricardo Lumengo von der SP, Urs Übersax, Jurist, Stefan Schlegel vom Bleiberechtkollektiv und Abdulahi Qalimow, somalischer Flüchtling, darüber, ob die Schweiz ein Asylparadies oder eher eine Festung ist.

Podiumsdiskussion

Podiumsdiskussion

 Dabei wurde deutlich, dass auf die Asylfrage keine einfachen Antworten zu finden sind und dass gegenseitiges Zuhören und Lernen unabdingbar sind. Insgesamt wurde es eine spannende und teilweise hitzige Diskussion, auch wenn das Podium von der politischen Couleur her nicht gerade ausgeglichen war. Aus dem Publikum, welches stark durchmischt war, kamen interessante Fragen, die leider nicht immer konkret beantwortet wurden. Die indische Tanzgruppe sowie die zwei Bands, die nach der Diskussion auftraten, verbreiteten eine gute Stimmung und wurden vom Publikum mit grossem Applaus beschenkt.

 kulturelles Abendprogramm      musikalische Unterhaltung

Am nächsten Tag widmeten wir uns dem Thema Migration und Entwicklung in einem breiteren Rahmen. Sechs Workshops standen auf dem Programm, die jeweils ein bestimmtes Thema in den Vordergrund rückten. Es waren Experten von der International Organization for Migration, vom Bundesamt für Migration, vom Staatssekretariat für Wirtschaft, dem Projekt „Die fahrende Bühne“, sowie ein Theologe und Sozialethiker und eine Gender-Expertin anwesend, die die Workshops leiteten und mit den Studierenden diskutierten. Die Themen reichten von Rückkehrhilfe und Remittances über aktuelle Probleme und Akteure der Migration aus globaler Perspektive, Emigrationsprävention und wirtschaftliche Entwicklung, sowie Migration und Gender und Migration und Gerechtigkeit.

 

Insgesamt war die Konferenz auf enorm positive Resonanz gestossen. Sowohl die teilnehmenden Studierenden als auch die Experten und Diskussionsteilnehmer haben die Konferenz als Bereicherung empfunden. Meinungen wurden ausgetauscht, Probleme diskutiert, Lösungen gesucht, Möglichkeiten aufgezeigt und vor allem viel sensibilisiert. Danke an alle, die zum erfolgreichen Gelingen der Konferenz beigetragen haben.

Kategorien: KfE-Konferenz 2009

Geschützt: KfE Konferenz ‘09 – Abschlussbericht und Evaluation

19. August 2009 · Geben Sie Ihr Passwort ein, um Kommentare lesen zu können.

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Kategorien: KfE infos intern · KfE-Konferenz 2009 · Projektleitfäden/evaluationen

KfE KONFERENZ’09: „Migration und Entwicklungszusammenarbeit“

23. April 2009 · Kommentar schreiben

kfe-konferenz-09

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